Ein erfolgreiches Skisprungwochenende erlebten Mika, Sina und Papa Marc Schweter am 24. Oktober 2026 beim 21. Kloster-Kreuzberg-Pokal und den 25. Deutschen Meisterschaften der Masters in Haselbach in der Rhön. Mit zwei Klassensiegen, einem Deutschen Meistertitel und einem besonderen Erfolg in der Teamwertung gab es für die sportliche Familie reichlich Grund zur Freude.
Den Anfang machte Mika Schweter, der in der Altersklasse Schüler S10 auf der K16-Schanze antrat. Mit Sprüngen auf 12,5 und 13 Meter und insgesamt 194,9 Punkten sicherte sich der junge Springer des SK Wernigerode souverän den 1. Platz.
Auch seine Schwester Sina Schweter zeigte auf der K50-Schanze eine starke Leistung. Mit Weiten von 44,5 und 42 Metern und insgesamt 180,6 Punkten gewann sie die Konkurrenz der Schülerinnen S13.
Besonders erfreulich war dabei ihre neue persönliche Bestleistung von 44,5 Metern. Zudem gelang Sina eine kleine sportliche Revanche: Beim Schülercup in Winterberg hatte Paula Haberer vom TSG/WSC 07 Ruhla noch eine Woche zuvor die Nase vorn gehabt. Diesmal konnte Sina ihre Konkurrentin hinter sich lassen und sich den Sieg sichern.
Auch Papa Marc Schweter ließ sich nicht lumpen. Bei den Deutschen Meisterschaften der Masters trat er in der Altersklasse Herren 51–55 Jahre auf der K50-Schanze an. Mit Sprüngen auf 45 und 44,5 Meter sowie 195,8 Punkten sicherte er sich den Deutschen Meistertitel.
Ein besonderes Highlight war die inoffizielle Teamwertung, die aus den Ergebnissen des regulären Sprungwettkampfs ermittelt wurde. Hier bildeten Marc und Sina ein Vater-Tochter-Team und erreichten gemeinsam einen hervorragenden 2. Platz.
Auch ohne zusätzlichen Teamsprung war dieser gemeinsame Erfolg etwas ganz Besonderes – und die beiden natürlich stolz wie Bolle!
Auch die Rahmenbedingungen hätten kaum besser sein können. Nachdem die ursprünglich für März geplante Einweihung der neuen Flutlichtanlage wegen heftigen Schneefalls abgebrochen werden musste, spielte das Wetter diesmal mit. Bei Sonnenschein und angenehmen Herbstbedingungen wurde der Wettkampf unter Flutlicht zu einem besonderen Erlebnis.
Ein großes Lob verdient der RWV Haselbach mit seinem gesamten Helferteam. Die tolle Organisation, die herzliche Atmosphäre und das engagierte Miteinander sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.
Text / Bilder – A. Schöne


