Traditionell ist Familie Schweter am Himmelfahrtswochenende beim SC Kottmar, dem Heimatverein von Papa Marc, zu Gast. So ging es auch in diesem Jahr wieder zum 49. Internationalen Mattenskispringen nach Sachsen, wo an zwei Wettkampftagen zahlreiche Nachwuchs- und erfahrene Skispringer aus Deutschland und Tschechien an den Start gingen.
Für den SK Wernigerode waren Mika und Sina Schweter vertreten und zeigten engagierte Leistungen auf den Kottmarschanzen.
Mika startete in der Altersklasse 10 auf der 11-Meter-Schanze und belegte mit insgesamt 209,8 Punkten einen starken neunten Platz. Die Ergebnisse lagen dabei äußerst eng beieinander. Mika konnte seine hervorragenden Trainingsleistungen diesmal im Wettkampf nicht vollständig umsetzen, zeigte aber dennoch eine tolle Leistung. Vor allem in den Haltungsnoten und bei den Weiten war zu erkennen, welches Potenzial in ihm steckt – auch wenn er an diesem Wochenende noch einiges liegen ließ.
Sina ging am Sonntag in der Klasse „Mädchen III“ auf der 51-Meter-Schanze an den Start. Als mit Abstand jüngste Teilnehmerin im Feld meisterte sie diese große Herausforderung mit viel Mut und großem Einsatz. Im Verlauf des gesamten Wochenendes steigerte sie sich kontinuierlich und zeigte im Wettkampf schließlich ihre besten Sprünge. Mit 34,5 Metern sprang sie dabei sogar neuen persönlichen Weitenrekord. Entsprechend groß war am Ende die Freude – Sina war mit ihrem Wettkampf sehr glücklich und zufrieden.
Ein besonderes Highlight war zudem der Start von Papa Marc, der für seinen Heimatverein auf „seiner“ Schanze sprang. Nach einer etwas misslungenen Trainingsleistung kämpfte er sich im Wettkampf eindrucksvoll zurück und musste sich am Ende nur ganz knapp geschlagen geben. Mit Rang drei in der Herren-51-Klasse zeigte er einmal mehr seine große Erfahrung und Verbundenheit zum Skispringen auf demKottmar.
Abschließend gilt ein großes Dankeschön dem gesamten Team des SC Kottmar für ein hervorragendes Wochenende. Mit einer sehr guten Organisation, toller Stimmung, vielen Zuschauern und spürbarem Engagement mit viel Herzblut wurde die Veranstaltung erneut zu einem besonderen Erlebnis für alle Teilnehmer und Gäste.




