Unterhalb des Fichtelbergs, des höchsten Berges Sachsens, fand am vergangenen Wochenende die dritte Station des DSV Nord Cups in Oberwiesenthal statt.
Bei herbstlich-winterlichen Bedingungen mit Temperaturen um acht Grad, Nieselregen und Schneeregen rückte der Winter bereits ein Stück näher.
Passend dazu zeigte auch die Formkurve der Starter des Skiverbandes Sachsen-Anhalt weiter nach oben. Anton Hahn und Marvin Stöber (beide Ski-Klub Wernigerode 1911) sowie Elias Nebel (SFS Wippra), der unter inzwischen fast heimischen Bedingungen ebenfalls am Start stand, gingen für Sachsen-Anhalt in die Anlaufspur.
Mit Platz zehn erzielte Anton Hahn sein bislang bestes Saisonergebnis und machte einen wichtigen Schritt in Richtung der Top 10. Mit Sprüngen auf 58,5 und 63 Meter zeigte er eine überzeugende Leistung. Zwar gelang noch nicht alles wie erhofft, dennoch konnte Anton zahlreiche positive Eindrücke aus Oberwiesenthal mitnehmen. Auch Elias Nebel konnte sich im Wettkampfverlauf steigern. Nach 51,5 Metern im ersten Durchgang landete er im zweiten Durchgang bei 55 Metern. Mit dieser Steigerung im Finaldurchgang belegte er in der Schülerklasse 14/15 den 14. Platz.
Ebenfalls, über sein bislang bestes Saisonergebnis durfte sich Marvin Stöber freuen. Mit 48 Metern im ersten Durchgang und einer deutlichen Steigerung auf 53 Meter im entscheidenden zweiten Durchgang sicherte er sich den 17. Platz.
Für die Athleten der Altersklassen 14 und 15 im DSV-Schülercup war der Wettkampf in Oberwiesenthal die letzte Standortbestimmung vor der Winterpause. Die gezeigten Leistungen und gesammelten Eindrücke liefern wichtige Anhaltspunkte für die kommenden zwei Monate. Nun gilt es, die verbleibende Zeit gezielt zu nutzen, um sich optimal auf die bevorstehende Wintersaison vorzubereiten.
Text / Bilder – L. Fricke


